MIRA BEAU gender esthetics
Brustvergroesserung

Brustvergrößerung mit Eigenfett

Kurzinfo

Ziel: Vergrößerung und Formung der Brust
Behandlungsart: operativ
OP-Dauer: 1 bis 2 Stunden
Klinikaufenthalt: ambulant oder stationär
Anästhesie: Vollnarkose
Ausfallzeit: ca. 1 Woche
Schonung für den Körper: 4 Wochen
Wirkdauer: in der Regel dauerhaft

Gründe für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett

Eine natürliche und voluminöse Brust gilt oft als Sinnbild der Weiblichkeit. Bei vielen Frauen führt eine als zu gering empfundene Größe der eigenen Brust zu einem dauerhaften Unwohlsein und einem Mangel an Selbstvertrauen. Bei manchen Patientinnen entstehen daraus sogar ernsthafte psychische Belastungen. 

Für die meisten Patientinnen, die in meine Praxis in Berlin kommen, geht es bei einer Brustvergrößerung um mehr als nur den rein ästhetischen Wunsch nach einer größeren Brust bzw. Cup-Größe. Bei einigen Patientinnen liegt sogar eine Brustdeformität vor: eine angeborene Anlagestörungen bei einer oder bei beiden Brüsten. Die tubuläre Brust kommt in diesem Zusammenhang sehr häufig vor, bei welcher die untere oder die oberen Brusthälfte nicht ausreichend entwickelt ist. In der Pubertät haben sich bestimmte Bänder nicht in dem Maße aufgelöst, wie es für eine volle Entwicklung der Brust nötig gewesen wäre. Als Folge kommt es zu einer Warzenhofvorwölbung und Unterentwicklung der Brustdrüse. Die Brust entwickelt eine schlauchförmige Form, häufig in Kombination mit einer deutlichen Größenasymmetrie beider Brüste. Auch bei der sogenannten Mammaasymmetrie sind beide Brüste von Natur aus ungleich groß gewachsen.

Immer bei solchen Diagnosen fühlen sich die Patientinnen stark beeinträchtigt. Bei einer sogenannten Mammahypoplasie sind die Brüste in Relation zu Körpergröße und Gewicht zu klein gewachsen. Andere Patientinnen wiederum leiden unter einer Mammaaplasie: Das bedeutet, die Warzenhöfe sind normal groß, der weiche Drüsenkörper fehlt allerdings weitestgehend. Oft erleben diese Frauen ihr physisches Erscheinungsbild als unvollständig. Dies stellt für die betroffenen Personen eine nicht zu unterschätzende Herausforderung dar.

Bei einem anderen Teil der Patientinnen, die ich in meiner Praxis in Berlin betreue, geht es um eine Veränderung der Brustform im Laufe der Zeit. Das Gewebe und somit auch die Form der Brust können sich verändern. Schwangerschaft, Stillen, Gewichtszunahme oder -abnahme sowie der Alterungsprozess sind dabei die Hauptfaktoren, welche die Dichte des Gewebes und die Form der Brust insgesamt beeinflussen und die Brust absinken lassen. Solche Veränderungen werden von den Patientinnen ebenfalls häufig als störend und psychische Belastung empfunden.

Wenn Frauen die ursprüngliche Form und Größe zurückhaben wollen, oder sie die genannten Veränderungen der Brust stören, kann eine Brustvergrößerung ein geeigneter Eingriff sein, der für mehr Zufriedenheit mit dem eigenen Körper sorgt. Gerade Brustvergrößerungen mit Eigenfett erfreuen sich dabei – neben der Vergrößerung mit Silikon-Implantaten – einer steigenden Beliebtheit. Der Vorteil: Brust-Operationen mit Eigenfett durch Fachärzte der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie können heutzutage eine besonders natürliche Form sowie ein angenehmes, natürliches Tastgefühl gewährleisten – ohne die Notwendigkeit und den Nachteilen eines Fremdkörpers. In meiner Praxis wird ausschließlich die Brustvergrößerung mit Eigenfett, Eigengewebe mit innerem BH bei Straffungsoperationen und ohne Silikonimplantate angeboten, da ich die Langzeitkomplikationen und mögliche Risiken bei Fremdkörperimplantation ablehne. Ich bitte hier um Ihr Verständnis (Gründe siehe unten: Nachteile einer Brustvergrößerung mit Silikonprothesen).

Bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett klärt der behandelnde Facharzt bzw. ästhetische Chirurg in einem Vorgespräch, welche Größe und Form der Brüste sich die Patientin durch die Behandlung vorstellt. Dazu erfolgt eine Beratung durch den Facharzt: die jeweilige Füllmenge an Eigenfett der weiblichen Brust sollte möglichst zur Körpersilhouette passen. Darüber hinaus ist die Füllmenge pro Operation an körpereigenem Fett pro Seite auf ca. 250 bis 300 ml (je nach ursprünglicher Größe der Brust) begrenzt. Nur so kann gewährleistet werden, dass die transplantierten Fettzellen möglichst vollständig einheilen. Außerdem wird u. a. geklärt, an welcher Stelle des Körpers die Fettabsaugung durchgeführt wird. Besonders gut eignen sich dafür Oberschenkel, Bauch, Taille sowie Flanken und Oberarme. Wichtig ist dabei, dass ausreichend Fettreserven zur Transplantation vorhanden sind.

Sie wollen sich über eine Brustvergrößerung mit Eigenfett informieren? Gerne beraten wir Sie in unserer Praxis.

Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett ist als Methode der Ästhetischen Chirurgie nur für Frauen mit gewissen Eigenfett-Reserven geeignet. Für extrem schlanke Frauen ohne ausreichende Fettreserven kommt also oftmals nur eine Brustvergrößerung mit Silikonprothesen in Frage. Weiterhin sollte man wissen, dass bei einer Brust-OP mit Eigenfett ein weiterer Eingriff zur Nachmodellierung möglich ist, man kann also mehrfach Eigenfett nachfüllen, wenn die Ressourcen vorhanden sind. An den Körperstellen, an welchen die Fettabsaugung durchgeführt wurde, findet im Anschluss eine sogenannte Kompressionsbehandlung statt. Das bedeutet, dass für die Dauer von ca. 4 bis 6 Wochen Kompressionsunterwäsche getragen werden sollte.

Der größte Nachteil bei einer Brustvergrößerung mit Silikonprothesen ist das Risiko, dass sich eine Kapselfibrose entwickeln kann. Bei auftretenden Schmerzen, einem Implantatriss oder einer Verformung der Brust ist dann meist ein Implantatwechsel notwendig. Da die Implantate schwer sind und auf das natürliche Gewebe drücken, kommt es zu einer „Druckatrophie“ – also einer Verringerung des eigenen Brustgewebes. Aufgrund der Schwere der Implantate, üblicherweise werden Prothesen mit einer Größe zwischen 350 und 450 ml implantiert, sinken sie über den Lauf der Zeit ab, so dass sich das sogenannte „Bottoming-out“ bildet. Dies ist dann nicht mehr ästhetisch und führt häufig auch zu einem Wunsch nach Straffung und Prothesenwechsel.

Das Breast-Implant-Illness-Syndrome (BIIS) ist zwar selten, kann aber zu diffusen, rheumaähnlichen Schmerzen und autoimmunähnlichen Symptomen mit Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Unwohlsein führen. In solchen Fällen ist nur eine komplette Entfernung der Brustimplantate mit der gesamten Kapsel (die sogenannte En-Bloc-Resektion) sinnvoll, um die Erkrankung zum Stillstand zu bringen. In sehr seltenen Fällen wurden bösartige Tumore in der Implantatkapsel nachgewiesen.

In den ersten Tagen nach der Brustvergrößerung sind ein Spannungsgefühl sowie Schmerzen und leichte Blutergüsse im behandelten Bereich durchaus normal. Diese klingen nach kurzer Zeit von allein wieder ab. Nach einer Eigenfett-Transplantation darf für 4 Wochen kein Druck auf das transplantierte Fett kommen, das bedeutet, dass kein Kompressions-BH getragen werden darf. Im Gegensatz hierzu wird ein Kompressionsmieder über Arealen, an welchen die Fettabsaugung durchgeführt wurde, für 4 bis 6 Wochen getragen.

Direkt nach diesem Eingriff der plastischen Chirurgie sollten Sie für mindestens 4 Wochen Sport meiden und die Brust generell schonen. Achten Sie bspw. beim Schlaf auf eine leicht erhöhte Rückenlage. Seiten- und Bauchlage sollte bei beiden Techniken vermieden werden. So wird ein idealer Prozess der Einheilung des Fettes gewährleistet, und es ist mit keiner sichtbaren Narbenbildung – wie es nach Implantation von Silikonprothesen der Fall ist -zu rechnen. Gerne berate ich Sie in meiner Praxis zu der Frage, wie die Sie sich nach einer Fett-Transplantation verhalten sollen und wie Sie dem Eigenfett die optimalen Bedingungen zur Einheilung geben.

Brustvergrößerung in Berlin

Sind Sie an weiteren Informationen bezüglich einer Brustvergrößerung in Berlin interessiert? In meiner Klinik berate ich Sie gern zu Ihren persönlichen Wünschen. In einem diskreten Gespräch schauen wir, ob für Sie eine Brustvergrößerung mit Eigenfett-Behandlung infrage kommt. Wir besprechen alle häufigen Fragen und ich erkläre Ihnen, wie Ihre individuelle Operation ablaufen könnte.

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