Penisvergrößerung: Methoden, Gründe und wichtige Informationen

Nach: Mirastschijski & Remmel, „Intimchirurgie“, Springerverlag, 2019
Eine Penisvergrößerung ist ein chirurgischer oder nicht-chirurgischer Eingriff, der darauf abzielt, die Länge oder den Umfang des Penis zu vergrößern. Die Gründe für eine Penisvergrößerung können sowohl ästhetischer als auch funktioneller Natur (z.B. Buried Penis) sein. Männer, die sich für eine solche Behandlung interessieren, sollten sich umfassend informieren und einen erfahrenen Arzt oder plastischen Chirurgen mit langjähriger Expertise im Bereich der Intimchirurgie konsultieren, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Bei der Penisvergrößerung unterscheidet man zwischen der Verlängerung des Penis und der Verdickung des Penis. Während die Penisverlängerung meist ein operativer Eingriff ist, gibt es bei der Penisverdickung sowohl operative als auch nicht-chirurgische Möglichkeiten.

(Nach: Mirastschijski & Remmel, „Intimchirurgie“, Springerverlag, 2019)
Gründe für eine Penisverlängerung:
Psychisches Wohlbefinden und Selbstbewusstsein:
Ein häufiger Grund, warum Männer eine Penisvergrößerung in Erwägung ziehen, ist das Gefühl, dass ihr Penis im Verhältnis zu ihrem Körper zu klein ist. Dies kann das Selbstbewusstsein beeinträchtigen und zu emotionalem Stress führen. Auch wenn es keine „normale“ Penisgröße gibt, fühlen sich manche Männer mit ihrem Körper unwohl und erhoffen sich durch eine Penisvergrößerung mehr Selbstsicherheit.
Körperliche Beschwerden:
In einigen Fällen kann eine Vergrößerung des Penis medizinisch notwendig sein, z. B. bei einer sogenannten „Mikropenis“- Diagnose (angeboren) oder beim Buried Penis (vergrabener Penis, angeboren oder erworben), wo der Penis deutlich kleiner ist als der Durchschnitt. Dies kann nicht nur psychologische, sondern auch physische Probleme beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr verursachen.
Funktionsstörungen:
Es gibt seltene Fälle, in denen die Funktion des Penis durch seine Größe beeinträchtigt ist, z. B. durch das Vorliegen bestimmter Erkrankungen, nach Infektionen mit Vernarbungen oder nach Unfällen. In solchen Fällen kann eine Penisvergrößerung aus medizinischen Gründen empfohlen werden.
Unzufriedenheit nach anderen Operationen:
Manche Männer erwägen eine Penisvergrößerung nach einer früheren Operation, bei der sie mit dem Ergebnis oder der Form des Penis unzufrieden sind, etwa nach einer bereits erfolgten Penisverlängerung oder einer radikalen Prostataoperation.
Was ist ein Buried Penis?
Bei manchen Männern ist das Bindegewebe im Schambereich entweder aus genetischen Gründen oder bei örtlicher Fettansammlung zu schwach, so dass es zu einer Absenkung des Schambereichs kommt. Wohlgemerkt, mögliche Ursachen können sowohl eine angeborene Bindegewebsschwäche, Übergewicht oder auch massiver Gewichtsverlust mit überschüssiger Haut sein. Dann wird der Penis in diesem Gewebe „vergraben“ oder versteckt, so dass es zu einer optischen Verkürzung des Penis kommt. In Wirklichkeit ist der Penis also normal lang und groß ausgebildet, nur eben nicht sichtbar. Dies ist ein häufiger Grund, warum Männer mit der Frage nach einer Penisvergrößerung in meine Praxis kommen. Mit zwei Fingern kann die Diagnose selbst leicht gestellt werden: man schiebt das Gewebe an der Basis des Penis hoch zum Schambereich - dann stellt sich die gesamte, vergrabene Länge des Penis dar (der sogenannte Zwei-Finger-Test).
Es gibt mehrere Methoden, um eine Penisvergrößerung zu erreichen. Diese reichen von chirurgischen Eingriffen bis hin zu nicht-invasiven Ansätzen. Es ist wichtig zu wissen, dass nicht jede Methode für jeden Mann geeignet ist, und die Auswahl der richtigen Behandlungsmethode von den individuellen Zielen, der Anatomie und den Wünschen des Patienten abhängt. Dabei unterscheidet sich die operative Technik kaum zwischen einer ästhetischen Penisverlängerung und der Penisvergrößerung bei Buried Penis. In beiden Fällen wird möglichst narbensparend vorgegangen.
Chirurgische Verlängerung:
Die chirurgische Verlängerung besteht aus mehreren Teilschritten: Fettabsaugung Schambereich, Banddurchtrennung, Verankerungsnähte
A) Fettabsaugung:
Hierbei wird überschüssiges Fett aus dem Schambereich entfernt. Diese Fettansammlungen können den sichtbaren Teil des Penis verdecken und ihn optisch kürzer erscheinen lassen. Durch das gezielte Absaugen des Fetts wird der Schaft besser sichtbar, wodurch der Penis optisch verlängert wirkt. Schon durch diese Maßnahme können zwischen 2 cm bis zu 10 cm an Länge gewonnen werden, je nachdem wieviel Fettgewebe sich dort befindet.
B) Ligamentolyse/Banddurchtrennung:
Wenigen ist bekannt, dass die Aufhängebänder des Penis aus mehreren Bestandteilen bestehen, die unterschiedliche Funktionen haben. Direkt unter der Haut befindet sich das Ligamentum fundiforme penis, das die Verschiebehüllen des Penis mit dem Bindegewebe des Schambereichs verbindet. Dieses Band ist dafür verantwortlich, dass der Penis in das Fettgewebe hineingezogen werden kann. Das Ligamentum fundiforme hat keinen Einfluss auf die Erektion und kann problemlos durchtrennt werden. Die Durchtrennung bei Buried Penis ist sehr wichtig, da man so einem Rezidiv, also einem erneuten Hineinziehen des Penis in die Fettschürze vorbeugen kann.
Das sogenannte „Ligamentum suspensorium penis“ ist das Band, das den Penis im Becken verankert. Es besteht aus einem zentralen und zwei seitlichen Anteilen. Dieses Band ist ca 2 bis 3 mm lang und extrem hart. Da es den Penis am Beckenknochen fixiert, ist es partiell auch für die Steilheit des Penis bei der Erektion verantwortlich (Erektionswinkel). Die seitlichen Bänder stabilisieren den Penis beim Geschlechtsverkehr. Daher ist es extrem wichtig, dass bei einer Penisverlängerung ausschließlich das zentrale Band durchtrennt wird, die seitlichen Bänder aber geschont werden. Dadurch wird ein Teil des Penis, der normalerweise im Körper verborgen ist, nach außen freigesetzt, wodurch der Penis im schlaffen Zustand länger erscheint. Dies erklärt auch, warum diese Methode zwar den schlaffen, jedoch in der Regel nicht den erigierten Penis verlängert. Ich möchte an dieser Stelle nochmals betonen, dass aus den oben genannten Gründen die Penisverlängerung ein komplexer chirurgischer Eingriff ist, der ausschließlich von ausgewiesenen Experten im Bereich der Intimchirurgie durchgeführt werden sollte. Ein Ersatz des Bandes oder ein Platzhalter durch eine Silikonkugel ist sowohl ethisch als auch aus chirurgischen Gründen nicht sinnvoll, da die Kugeln in den Zwischenraum weder hinein passen noch dort gut zu fixieren sind. Die Hodenprothesen, die dafür üblicherweise zweckentfremdet werden, sind dafür weder geeignet noch zugelassen.
C) Verankerungsnähte:
Diese sind der wichtigste Aspekt der gesamten chirurgischen Verlängerung. Mit diesen Nähten wird das Hautweichteilgewebe des Schambereichs, der üblicherweise über den Penisschaft absinkt und ihn damit verkürzt, an der Bauchdecke so fixiert, dass es nicht mehr vorrutschen kann. Ebenso wird der Penis mit diesen Nähten so fixiert, dass er sich nicht mehr zurückziehen kann, egal ob das Areal des zuvor durchtrennten Bandes vernarbt oder nicht. Diese Technik stammt aus der Wiederherstellung des Buried Penis und hat sich auch für die ästhetische Penisverlängerung bewährt. Damit wird effektiv einer erneuten Verkürzung vorgebeugt.
D) Narbensparende Technik:
Alte chirurgische Techniken, einen Penis zu verlängern, nutzten für den Hautgewinn die V-Y-Lappenplastik, wonach die Patienten eine Narbe in From eines "Mercedes-Sterns" im Schambereich hatten. Diese Narben waren nicht nur hässlich, sondern auch stigmatisierend für diejenigen Männer, die eine Verlängerung durchführen ließen. Meine Technik mit Fettabsaugung und Ankernähten machen solche sichtbaren und prominenten Narben unnötig. Ein ca. 3 bis 4 cm langer, halbmondförmiger Schnitt direkt an der Peniswurzel wird exakt entlang der natürlichen Hautfalten über dem Penis angelegt. Durch die natürliche anatomische Furche in den sogenannten Hautspaltlinien heilt die Wunde fast narbenfrei ab und ist nach Abschluss der Narbenreifung im Prinzip unsichtbar. Diese Technik habe ich entwickelt und ist ein Kennzeichen meiner OP-Technik.


Nach: Mirastschijski & Remmel, „Intimchirurgie“, Springerverlag, 2019
Einige Männer entscheiden sich für dauerhafte Implantate aus Silikon, um den Penis zu verlängern oder zu verdicken. Diese Implantate sind hart, werden chirurgisch eingesetzt und können zu einem dauerhaften Ergebnis führen. Allerdings ist das Risiko von Komplikationen wie Infektionen oder Vernarbungen sehr hoch, da es beim Geschlechtsverkehr zu Durchspießung der Haut kommen kann. Diese Implantate sind in Deutschland nicht zugelassen. Die Penisverlängerungs-Implantate sind Silikon-Fremdkörper und können chronische Entzündungsreaktionen verursachen, die wiederum zu inneren Vernarbungen und damit letztendlich zu einer Schrumpfung des Penis führen. In meiner Praxis wird diese Methode nicht angeboten.
A) Penisstreckgeräte:
Dies sind mechanische Geräte, die darauf abzielen, den Penis durch kontinuierliche Dehnung im Laufe der Zeit zu verlängern. Diese Geräte erfordern Geduld und regelmäßige Anwendung über mehrere Monate und Jahre, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen.
B) Vakuumpumpen:
Diese Geräte erhöhen den Blutfluss zum Penis und können eine vorübergehende Vergrößerung bewirken. Sie werden häufig bei erektiler Dysfunktion eingesetzt, bieten jedoch keine dauerhafte Lösung für die Vergrößerung des Penis.
Der Ablauf einer Penisvergrößerung hängt von der gewählten Methode ab. Bei chirurgischen Eingriffen erfolgt die Behandlung in der Regel unter Vollnarkose. Nach dem Eingriff ist eine Erholungszeit von ein bis zwei Wochen erforderlich, in der körperliche Anstrengungen, insbesondere sexuelle Aktivitäten (hier Pause für 4 Wochen), vermieden werden sollten. Bei nicht-chirurgischen Methoden wie Penisstreckgeräten ist die Ausfallzeit in der Regel kürzer, aber auch hier sollten die Anweisungen des Arztes genau befolgt werden, um Komplikationen zu vermeiden. Es ist wichtig, dass der Patient die Nachsorge ernst nimmt und regelmäßige Kontrolltermine wahrnimmt, um den Heilungsprozess zu überwachen.
Der Heilungsverlauf variiert je nach Art der Penisvergrößerung. Nach chirurgischen Eingriffen kann es zu Schwellungen, Blutergüssen und leichten Schmerzen kommen, die in der Regel nach wenigen Tagen bis Wochen wieder abklingen. Die vollständige Heilung kann mehrere Wochen dauern, während denen auf anstrengende Tätigkeiten verzichtet werden sollte. Die Kompressionswäsche sollte für 6 Wochen getragen werden. Sexualität ist meist nach vier bis sechs Wochen wieder möglich.
Wie bei jedem medizinischen Eingriff gibt es auch bei der Penisvergrößerung potenzielle Risiken. Zu den häufigsten Risiken gehören Schwellungen, Blutergüsse, Narbenbildung, bei nicht-beschnittenen Männern kann die Vorhaut anschwellen. Besonders bei chirurgischen Eingriffen kommt es in seltenen Fällen zu Wundheilungsstörungen. Die Einziehungen im Schambereich in den ersten Wochen ist normal und auf die OP-Technik zurückzuführen. Sie bildet sich mit der Zeit vollständig wieder zurück. Daher ist es wichtig, einen erfahrenen Chirurgen zu wählen, der den Eingriff fachgerecht durchführt und eine umfassende Beratung vorab anbietet.
Eine Penisvergrößerung ist nicht für jeden Mann geeignet. Männer, die unter ernsthaften körperlichen oder psychischen Belastungen durch ihre Penisgröße leiden, können in Erwägung ziehen, sich einer Behandlung zu unterziehen. Es ist jedoch wichtig, realistische Erwartungen zu haben und die möglichen Risiken und Komplikationen zu verstehen. In einem ausführlichen Beratungsgespräch mit einem erfahrenen Arzt oder plastischen Chirurgen können die individuellen Bedürfnisse und Wünsche des Patienten besprochen und die am besten geeignete Methode ausgewählt werden.
Ist das Ergebnis dauerhaft?
Die Ergebnisse einer Penisvergrößerung können je nach Methode variieren. Während chirurgische Eingriffe dauerhafte Ergebnisse liefern, sind nicht-invasive Methoden wie Streckgeräte nicht dauerhaft und erfordern regelmäßige Anwendungen.
Wie sichtbar sind die Narben?
Bei chirurgischen Eingriffen entstehen Narben, die jedoch in der Regel gut versteckt sind und mit der Zeit verblassen. Bei meiner Schnitt-Technik liegen die Narben in den natürlichen Hautfalten und sind somit fast unsichtbar.
Wann kann ich wieder sexuell aktiv sein?
Nach einem chirurgischen Eingriff sollte in der Regel vier bis sechs Wochen lang auf sexuelle Aktivitäten verzichtet werden, um den Heilungsprozess nicht zu gefährden.
Eine Penisvergrößerung ist ein persönlicher und sensibler Eingriff, der aus ästhetischen oder medizinischen Gründen durchgeführt werden kann. Es ist wichtig, sich umfassend über die verschiedenen Methoden, Risiken und möglichen Ergebnisse zu informieren und realistische Erwartungen zu haben. Ich kann ihnen mit meiner Expertise und jahrelangen Erfahrung helfen, die beste Lösung für ihre individuellen Bedürfnisse zu finden und sie während des gesamten Prozesses zu begleiten.
Kontaktieren Sie uns noch heute, um mehr über die Möglichkeiten der Penisvergrößerung zu erfahren und Ihre Fragen in einem vertraulichen Gespräch zu klären.
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