In Zeiten der Intimrasur ist das äußere Genitale sichtbar und nicht mehr durch die Behaarung versteckt. Erschlaffte große Schamlippen können optisch oder auch in der Kleidung oder beim Sport stören. Die Straffung der großen Schamlippen kann das Selbstwertgefühl verbessern und die Lebensqualität wiederherstellen.
Während des Alterungsprozesses oder nach massiven Gewichtsabnahmen erschlafft das genitale Gewebe, die großen Schamlippen wirken alt und schlaff. Häufig stört der Anblick optisch, da er mit Aging und einem senilen äußeren Genitale assoziiert wird. Durch die erschlafften äußeren Schamlippen können auch vergrößerte kleine Schamlippen mehr hervortreten und sichtbar werden. Eine Straffungsoperation der Schamlippen mit Korrektur der Größe und ggf auch Volumisierung mit Eigenfett führt zu einer Verjüngung und Harmonisierung des äußeren Genitales.
Häufige Fragen zur Straffung der Schamlippen, dem genauen Vorgehen sowie der Nachsorge im Anschluss an die Operation beantwortet dieser Beitrag.
Möchten Sie weitere Informationen zur Straffung der großen Schamlippen oder haben Sie spezifische Fragen zur Operation? Wir helfen Ihnen gerne bei einem persönlichen Gespräch in unserer Praxis in Berlin weiter.
Bei der Straffung der großen Schamlippen wird die überschüssige Haut entfernt. In bestimmten Fällen ist auch eine Straffung des inneren Bindegewebes nötig, so dass erneut eine bogenförmige Kontur entsteht. Falls nach diesen Eingriffen das Volumen nicht ausreicht, kann in gleicher Sitzung mit Eigenfett eine Volumisierung der großen Schamlippen erfolgen.
Straffungsoperationen am weiblichen Genitale sind keine Standard-Operationen und sollten von einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit Expertise in Genitalchirurgie durchgeführt werden. Die Schnittführung wird so gelegt, dass sie nach außen nicht sichtbar ist und dass der behaarte Anteil der großen Schamlippen nicht ins Genitale hinein verschoben wird. Laser kommen bei der Hautchirurgie in unserer Praxis nicht zum Einsatz, da sie Hitzeschäden an der Haut verursachen. Es wird selbstauflösendes Nahtmaterial verwandt, so dass nach der OP keine Fäden gezogen werden müssen. Falls am Ende der OP weiterhin ein Volumendefizit besteht, kann dies mit Eigenfett oder anderen Füllmaterialien in gleicher Sitzung ausgeglichen werden.
Die Operation kann in örtlicher Betäubung oder in Narkose durchgeführt werden, dauert ca. eine Stunde und ist ein ambulanter Eingriff. Die Ausfallzeit beträgt ca. 3 bis 5 Tage, man sollte in den ersten Tagen nach der Operation nicht zu lange Sitzen. Die Fäden lösen sich von allein auf und müssen nicht entfernt werden. Falls gleichzeitig eine Fett-Transplantation stattgefunden hat, darf das Areal nicht gekühlt werden. Die Schmerzen sind gering und mit den üblichen Schmerzmitteln sehr gut zu beherrschen. Die Schwellung bildet sich nach ca. eine Woche wieder zurück.
Operative weibliche Intimchirurgie:
Nicht-operative / interventionelle Intimchirurgie: