Hintere Scheidenwandstraffung mit operativer Scheideneingangsstraffung
Je nach Beschwerden der Patientin und noch vorhandenem Kinderwunsch können verschiedene Möglichkeiten genutzt werden, um den Scheideneingang und / oder den Scheidenkanal zu straffen. Hierbei kann man zwischen Injektionsbehandlungen und dem Fadenlift (minimal-invasiv) mit zeitlich begrenztem Effekt bis hin zur operativen Scheidenwandstraffung (dorsale Kolphorrhaphie mit Introitusplastik) mit lang anhaltenden Resultaten je nach den Bedürfnissen der Patientinnen auswählen.
Injektionsbehandlung mit unvernetzter Hyaluronsäure in Kombination mit Aminosäuren (INTICARE®) oder mit PRP in örtlicher Betäubung
Mit zunehmendem Alter, nach Schwangerschaften oder durch hormonelle Veränderungen kann es zu einer Erschlaffung des Vaginalgewebes kommen. Viele Frauen bemerken dadurch ein vermindertes Empfinden beim Geschlechtsverkehr (das sogenannte „Lost- Penis-Syndrom“), ein verändertes Körpergefühl oder funktionelle Einschränkungen wie leichte Inkontinenz. Die minimal-invasive Vaginalstraffung bietet eine moderne, effektive Möglichkeit, die Spannkraft des Intimbereichs zu verbessern – ohne Operation oder lange Ausfallzeiten.
Bei der nicht-operativen Vaginalstraffung handelt es sich um ein minimalinvasives Verfahren zur Straffung und Regeneration des Vaginalgewebes. Je nach Methode wird die Schleimhaut gezielt stimuliert, um die Kollagenneubildung anzuregen und die Durchblutung zu verbessern. Dadurch gewinnt das Gewebe an Festigkeit, Elastizität und Feuchtigkeit zurück. Ziel ist eine funktionelle und ästhetische Verbesserung, ohne die natürliche Anatomie zu verändern.
Eine Vaginalstraffung eignet sich für Frauen, die unter einer nachlassenden Spannkraft der Vagina leiden und sich eine Verbesserung von Funktion und Empfinden wünschen. Besonders häufig entscheiden sich Frauen nach Geburten, in den Wechseljahren oder bei altersbedingten Veränderungen für diese Behandlung. Wichtig ist eine realistische Erwartungshaltung, da es sich nicht um einen operativen Eingriff handelt, sondern um eine sanfte, medizinische Straffung.
Vor der Behandlung erfolgt ein ausführliches ärztliches Beratungsgespräch, bei dem Beschwerden, Wünsche und medizinische Voraussetzungen geklärt werden. Die Behandlung selbst dauert in der Regel 20 bis 40 Minuten und wird ambulant durchgeführt. Zur Betäubung reicht im allgemeinen eine Vorbehandlung mit einer Betäubungssalbe. Direkt nach der Behandlung können Patientinnen in ihren Alltag zurückkehren. In meiner Praxis biete ich die minimal-invasive Vaginalstraffung mit dem Verfahren INTICARE ® an, einer unvernetzten Hyaluronsäure in Kombination mit Aminosäuren, die unter die Schleimhaut injiziert wird und eine Gewebeneubildung der Vagina stimuliert. Dadurch wird der Scheideneingang enger, das Gewebe straffer, und die Patientinnen berichten über verbesserte sexuelle Stimulation durch die parallel stattfindende Nervenregeneration.
Nach einer minimal-invasiven Vaginalstraffung kann es vorübergehend zu einem leichten Wärmegefühl oder minimaler Schwellung kommen. Diese Symptome klingen in der Regel schnell ab. Auf Geschlechtsverkehr, Tampons und starke körperliche Belastung sollte für einige Tage verzichtet werden. Die volle Wirkung entfaltet sich meist schrittweise über mehrere Wochen, da die Kollagenneubildung Zeit benötigt.
Die nicht-operative Vaginalstraffung gilt als sehr sicheres Verfahren, wenn sie fachgerecht durchgeführt wird. Ernsthafte Nebenwirkungen sind selten. Entscheidend sind eine sorgfältige Indikationsstellung, moderne Technik und ärztliche Erfahrung. Vor jeder Behandlung sollten mögliche Risiken offen besprochen werden.
Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Kombination aus medizinischer Wirksamkeit und hoher Alltagstauglichkeit. Die Behandlung erfolgt ohne Schnitte, ohne Narkose und ohne längere Ausfallzeiten. Viele Frauen berichten über ein verbessertes Körpergefühl, eine gesteigerte sexuelle Sensibilität und mehr Selbstvertrauen im Alltag.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Die meisten Frauen empfinden die Behandlung als gut tolerierbar. Ein leichtes Wärme- oder Druckgefühl ist möglich, starke Schmerzen sind untypisch.
Wie schnell sehe ich Ergebnisse?
Erste Verbesserungen sind oft nach wenigen Wochen spürbar. Das endgültige Ergebnis entwickelt sich über mehrere Monate.
Wie lange hält das Ergebnis an?
Je nach Methode und individueller Situation hält der Effekt mehrere Monate bis zu einigen Jahren an.
Muss die Behandlung wiederholt werden?
In vielen Fällen sind Auffrischungen sinnvoll, um das Ergebnis langfristig zu erhalten.
Ist die Vaginalstraffung mit einer Operation vergleichbar?
Nein. Die Vaginalstraffung ist eine nicht-operative oder minimalinvasive Behandlung und ersetzt keinen chirurgischen Eingriff bei starkem Befund.

Während die Injektionsbehandlung mit Hyaluronsäure oder PRP die körpereigenen Regenerationskräfte stimuliert und die Scheidenschleimhaut sich erneuert, wird der Scheideneingang mithilfe des Fadenlifts angehoben und der Scheideneingang somit verkleinert. Dieser Eingriff verändert spürbar das Empfinden und ist ideal geeignet für Frauen mit Lost-Penis-Syndrom nach einer Schwangerschaft, die ihren Kinderwunsch noch nicht beendet haben.
Ähnlich wie bei dem Fadenlift im Gesicht kann der Eingriff in örtlicher Betäubung oder Dämmerschlafnarkose durchgeführt werden und ist ambulant. Die Fäden P(LA/CL) lösen sich nach ca. 1 Jahr wieder auf, so dass keine Reste im Körper verbleiben. Bei dem Eingriff entstehen keine Narben, die Ausfallzeit ist ca. 1 bis 2 Tage. Der Effekt hält ca. ein Jahr an.

Operative Scheidenwandstraffung mit begleitender Scheideneingangsstraffung (dorsale Kolphorrhaphie mit Introitusplastik)
Die operative Scheidenstraffung (Vaginoplastik) ist ein chirurgischer Eingriff zur Wiederherstellung der vaginalen Enge und Spannkraft.
Nach mehreren vaginalen Geburten, bei genetisch herabgesetzter Gewebespannkraft oder im Laufe des natürlichen Alterungsprozesses lässt die Empfindung im Scheidenkanal nach. Dies kann nicht nur das sexuelle Empfinden beeinflussen, sondern auch funktionelle Beschwerden wie ein vermindertes Stabilitätsgefühl im Beckenboden oder leichte Formen der Belastungsinkontinenz begünstigen. Die Patientinnen geben an, dass sie trotz intensiver Beckenbodengymnastik das Gefühl haben, dass die Scheide „offen“ ist. Sie spüren ihren Partner nicht mehr, häufig geben auch die Sexualpartner ähnliche Kommentare. Diese Symptomatik wird auch das „Lost-Penis-Syndrom“ genannt, so dass der Partner bei Sex nicht mehr so intensiv oder gar nicht mehr gespürt wird. In solchen Fällen sind konservative oder minimal-invasive Behandlungsmethoden meist nicht ausreichend. Nach gynäkologischer Voruntersuchung mit Ausschluss eines therapierelevanten Blasen- oder Gebärmuttervorfalls ist in solchen Fällen eine operative Scheidenstraffung mit begleitender Scheideneingangsstraffung eine zielführende Behandlung.
Die Vaginoplastik richtet sich an Frauen, die unter einer deutlichen Weitung der Vagina leiden und bei denen konservative Maßnahmen nicht ausreichend sind. Häufige Gründe sind ein vermindertes sexuelles Empfinden, ein Gefühl der „Weite“ oder funktionelle Einschränkungen im Alltag.
Wichtig ist, dass die Familienplanung abgeschlossen ist, da eine erneute Geburt das Operationsergebnis wieder beeinflussen kann. Eine individuelle ärztliche Beratung ist entscheidend, um die geeignete Behandlungsmethode festzulegen.
Bei der operativen Scheidenstraffung wird überschüssiges Gewebe entfernt und die darunterliegende Muskulatur gezielt gestrafft. Dabei wird insbesondere die Beckenbodenmuskulatur wieder angenähert, um die ursprüngliche Stabilität und Enge der Vagina bestmöglich wiederherzustellen.
Ziel des Eingriffs ist nicht nur eine ästhetische Verbesserung, sondern vor allem eine funktionelle Wiederherstellung, die sich positiv auf das Körpergefühl und die Lebensqualität auswirken kann.
Vor dem Eingriff erfolgt eine ausführliche Untersuchung und Beratung. Die Operation wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt und dauert etwa 150 bis 180 Minuten. Während des Eingriffs wird überschüssige Schleimhaut entfernt und die Vaginalmuskulatur gestrafft. Anschließend erfolgt der schichtweise Verschluss mit selbstauflösenden Nähten. Diese operative Scheidenstraffung ist permanent, häufig berichten die Frauen im Anschluss auch über weniger Stressinkontinenz und Stuhlverhalt.
Der Eingriff wird mit kurzem stationären Aufenthalt durchgeführt werden, abhängig vom Umfang und der individuellen Situation.
Nach der Operation sind Schwellungen, leichte Schmerzen und ein Spannungsgefühl normal. Diese klingen in den ersten Wochen deutlich ab. Eine sorgfältige Intimhygiene sowie körperliche Schonung sind entscheidend für eine komplikationsfreie Heilung. Während der Heilungsphase von ca. 6 bis 8 Wochen ist auf Geschlechtsverkehr zu verzichten.
Mit einer Ausfallzeit von etwa ein bis zwei Wochen sollte gerechnet werden. Auf Sport, Geschlechtsverkehr und das Einführen von Tampons sollte für etwa sechs Wochen verzichtet werden, um die Heilung nicht zu gefährden. Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach mehreren Wochen bis wenigen Monaten.
Die operative Methode bietet im Vergleich zu nicht-invasiven Verfahren eine deutlich stärkere und dauerhafte Wirkung. Viele Patientinnen berichten von einer Verbesserung des Körpergefühls und einer gesteigerten Lebensqualität.
Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen allgemeine Risiken wie Infektionen, Nachblutungen oder Wundheilungsstörungen. In seltenen Fällen kann es zu Narbenbildung oder Veränderungen der Sensibilität kommen. Eine fachgerechte Durchführung und konsequente Nachsorge minimieren diese Risiken erheblich.
Ist der Eingriff schmerzhaft?
Die Operation erfolgt unter Betäubung. Nach dem Eingriff sind Schmerzen möglich, aber gut behandelbar.
Wie lange hält das Ergebnis?
Das Ergebnis ist in der Regel dauerhaft, kann jedoch durch Faktoren wie Alter oder weitere Geburten beeinflusst werden.
Bleiben Narben sichtbar?
Die Narben liegen im Inneren der Vagina und sind von außen nicht sichtbar.
Wann ist Geschlechtsverkehr wieder möglich?
In der Regel nach etwa sechs Wochen, abhängig vom Heilungsverlauf.
Kann der Eingriff mit anderen Behandlungen kombiniert werden?
Ja, häufig wird die Vaginoplastik mit weiteren intimchirurgischen Eingriffen kombiniert, z.B. mit einer Verkleinerungsplastik der kleinen Schamlippen.
Die operative Scheidenstraffung ist ein effektiver chirurgischer Eingriff zur Wiederherstellung von Funktion und Spannkraft des Intimbereichs. Sie bietet eine nachhaltige Lösung für Frauen mit ausgeprägter vaginaler Erschlaffung und kann sowohl das körperliche als auch das emotionale Wohlbefinden deutlich verbessern.
Scheidenstraffung in Berlin
Wenn Sie unter einer vaginalen Erschlaffung leiden und sich eine nachhaltige Verbesserung wünschen, kann eine operative Scheidenstraffung die passende Lösung sein. Vereinbaren Sie jetzt ein persönliches und diskretes Beratungsgespräch bei mir, um Ihre individuellen Möglichkeiten zu besprechen.
Wenn Sie unter einer vaginalen Erschlaffung leiden und sich eine nachhaltige Verbesserung wünschen, kann eine operative Scheidenstraffung die passende Lösung sein. Vereinbaren Sie jetzt ein persönliches und diskretes Beratungsgespräch bei mir, um Ihre individuellen Möglichkeiten zu besprechen.
Operative weibliche Intimchirurgie:
Nicht-operative / interventionelle Intimchirurgie: